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Anchor Festival

CASE STUDY

Kalifornisches Tanzfeeling mit Hamburger Schietwetter-Filter – das ist das jährlich stattfindende Anchor Festival ist seit dem großartigen Auftakt 2016 stetig gewachsen – mehr Besucher, mehr Trainer, größere Location.

Unter dem Motto »West Coast Swing meets Waterkant« dreht sich in Hamburg für ein paar Tage alles um den Trendtanz West Coast Swing. Tanzbegeisterte aus aller Welt versammeln sich, um in Workshops von internationalen Top-Trainern zu lernen, sich in Competitions zu messen und auf den täglichen Partys die Nacht zum Tag zu machen.

Doch wie wird aus einer Idee ein Festival? Wie sieht es aus, wenn man ein neues Tanzfestival aus dem Boden stampft und in den Köpfen der weltweiten Community verankern muss? Ein Blick hinter die Kulissen verrät es.

www.anchor-festival.com

01 — Julian und Juliane

Julian und Juliane arbeiten seit 2012 gemeinsam als West-Coast-Swing-Trainer in Hamburg. Nach einer Ausbildung zum Bühnentänzer bzw. zur ADTV-Tanzlehrerin waren beide Feuer und Flamme, den in Deutschland damals relativ unbekannten Tanz zu verbreiten. Mit ihren Tanzkursen, Workshops und Partys haben sie es geschafft, eine großartige West-Coast-Swing-Community in und um Hamburg aufzubauen, der sich über die Jahre weitere Trainer angeschlossen haben.

Update 2018: Nach sechs Jahren gemeinsamer Arbeit führt Juliane unter eigenem Namen ihre Mission fort und arbeitet weiter für die norddeutsche West-Coast-Swing-Community, während Julian die Welt bereist.

Fotoshooting in der Hamburger Hafencity
02 — Festival Branding

Als mir Julian und Juliane im Sommer 2015 von ihrer Idee erzählten, ein eigenes West-Coast-Swing-Festival auf die Beine zu stellen, war ich sofort im Boot. Die Positionierung als West-Coast-Swing-Trainer und der Aufbau der Hamburger Community hatte sich prächtig entwickelt – da war das erste norddeutsche Festival beinahe die logische Konsequenz.

Projektanfrage unter Eingespielten :-)

Die Aufgabe

Das Anchor Festival sollte bekannt gemacht und als neues Tanzevent in den Köpfen der lokalen und internationalen Community verankert werden. Optisch klar abgegrenzt gegenüber den anderen Festivals, sympathisch hanseatisch. Der Bezug zu Hamburg sollte an diversen Kontaktpunkten hergestellt werden. Im ersten Meeting legten wir folgende Stichwörter als Richtlinien fest:

  • Organische Formen
  • Lockere Stimmung und Ansprache
  • Fröhlich, sympathisch
  • Frische Farben
  • Hanseatisch / Hamburg

Beim Entwickeln des Konzept achtete ich darauf, dass sich das Branding auf sämtliche Kanäle und Medien übertragen ließ, darunter Print, Online und – ganz wichtig bei einem Festival – Kleidung und Merchandise.

Das Branding

Nachdem die Richtung konzeptionell feststand, begann die Suche nach passenden Schriften. Ich entschied mich für die Pinselschrift Daft Brush für Logo und Headlines und die Slab Serif Suhmo mit ihrem formalen, aber freundlichen Flair für Fließtext.

Typo-Detail aus dem Anchor Festival Booklet

Das Logo wurde bewusst schlicht gehalten, um eine optimale Reproduzierbarkeit in den verschiedenen Kanälen und den unterschiedlichen Medien zu gewährleisten. Die organisch geformte Grundfläche sorgt dafür, dass das Logo auch auf unruhigen Hintergründen gut zur Geltung kommt.

Anchor Festival Hamburg – West Coast Swing meets Waterkant

Das Puzzle zusammenfügen

Auf Grundlage des Brandings entstanden Logo, Flyer, Booklet, Website, Content für Social Media, Promotionartikel und Merchandise.

Hanseatische Bildmotive sorgen für einen frischen und sympathischen Look. Maritime Icons und organische Farbflächen verkörpern das kalifornische Tanzfeeling und stehen im Kontrast zu den Motiven der Hamburger »Waterkant«. Die Farben und Symbole dienen darüber hinaus der Orientierung auf dem Festival und geben Auskunft über das besuchte Schwierigkeitslevel.

03 — Multimedia

So weit, so gut. Wir hatten also ein frisches und unverwechselbares Festival-Branding geschaffen und die ersten wichtigen Schritte hinter uns. An dieser Stelle fragten wir uns, wie wir die West-Coast-Swing-Community auf dem Laufenden halten und deren Vorfreude auf das Festival anfeuern wollten.

»Newsflashes«

Wir entschieden uns für kurze Videoclips – unsere »Newsflashes« –, die wir in unregelmäßigen Abständen im Social Media und auf der Website veröffentlichten. Darin erfuhr die Community zum Beispiel, wann die Festival-Website online ging, welche Trainer auf dem Festival unterrichten würden und bekam einen ersten Einblick in die großartige Eventlocation.

Die Dreharbeiten für die Newsflashes fanden an einem Tag im Herbst statt. Mit einem großartigen Team aus Freunden und Helfern haben wir diverse Locations rund um die Hamburger Hafencity besucht und die gewohnt hanseatisch-lockeren Statements für die Newsflashes gefilmt. 

Die Resonanz auf die fertigen Clips war durchweg positiv und sorgte für viele Lacher und »Likes« im Social Media.

Erster Newsflash für das Anchor Festival 2016:

Auf dem Festival

Auf jedem Anchor Festival sind wir ebenfalls unterwegs, um Material für das Festival-Feature und diverse YouTube-Videos zu filmen: An mehreren Tagen schauen wir den Trainern und Festivalbesuchern während Workshops und Competitions über die Schulter. Die Competitions werden nicht nur live gestreamt, sondern auch als separate Videos auf YouTube bereitgestellt, damit sich die Teilnehmer ihre Performances immer wieder ansehen können.

Festival-Feature – A day at the Anchor Festival 2017:

3
Drehtage
für 23 Videos

147
Gigabyte
Rohmaterial

5.768
Minuten 
Wiedergabezeit

04 — Feedback

If I had to define the quality of its organization in one word, I would say “professional”. Many events are organized by passionate dancers who love to share their passion but who are “not that good” at organizing stuff, so the result can be “nice but not so professional”. But here, Julian, Juliane and all their Staff have done an amazing job at taking care of even the smallest details, with german precision ;-)

From the website (one of the best event websites that I’ve seen so far) to the venue (a classy vintage ballroom/concert hall with a real stage and chandeliers on the ceiling, where you could also drink and eat), including a clear (and downloadable) schedule, and even name tags for all Staff members with their spoken languages! That is what I call a top-notch organization. You can hardly do better than that.
— J. de la Mancha auf Facebook

Perfectly organized, in a beautiful venue, and with the most amazingly warm vibe that defies all clichés of “cold Nordlichters”. Everything you could ever wish for in a WCS event.
— Christian K. auf Facebook

Definitely one of my favourite events on this planet
— Verena G. auf Facebook

We look forward to visiting Hamburg again, it's always a pleasure to visit Hamburg's lovely dance environment and Anchor Festival 2016 was a great experience, so we will of course be there 2017 to.
— Flemming H. auf Facebook

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